Winterliche Tischdeko für die Hochzeit mit Christbaumkugeln

Ein Wintermärchen: Hochzeit im Schnee

Glühwein statt Sektempfang, Fackeln statt Wunderkerzen, lange Spitzenärmel statt freier Schultern – wer im Winter heiratet, der flüchtet vor vielen gängigen Hochzeitsklischees. Statt unbeschwertem Sommerfeeling unter freiem Himmel verbreitet Ihr mit Eurer Winterhochzeit heimelige Wohlfühlstimmung unter den Hochzeitsgästen und macht es Euch kuschelig und gemütlich: Mit winterlichen Farben, wohliger Wärme und vielen zur Jahreszeit passenden Accessoires. Nicht umsonst ist der Winter die Jahreszeit, in der die Menschen zusammenrücken, um sich zu wärmen, und romantische Momente unter Freunden zu genießen – und genau das macht Ihr Euch mit Eurer Winterhochzeit zu Nutze! 

Ein großer Vorteil einer Winterhochzeit: Das Wetter spielt immer mit. Denn anders als Paare, die eine sommerliche Hochzeit unter freiem Himmel planen und oft bis zuletzt zittern, ob sich die Sonne an ihrem großen Tag tatsächlich zeigen will, könnt Ihr als Winterbrautpaar den Wetterbericht guten Gewissens ignorieren und Euch auf die Planung Eurer Kuschel-Hochzeit bei knisterndem Kaminfeuer und heißem Punsch konzentrieren. 

Was braucht Ihr für einen perfekten Hochzeitstag bei eisigen Außentemperaturen und was dürft Ihr auf keinen Fall vergessen? Wir verraten es Euch mit unseren Tipps und Tricks für eine gelungene Winterhochzeit.

11 Tipps und Ideen für eine gelungene Winterhochzeit:

1. Winterliche Farbkonzepte

Auch wenn viele sofort an Weiß als die einzig vorherrschende Farbe für eine Winterhochzeit denken: Auch in der kalten Jahreszeit stehen euch viele Möglichkeiten für das Farbkonzept eurer Hochzeit offen. Perfekt für kühlere Temperaturen: Eine klassische Schneewittchen-Hochzeit in Rot und Weiß, eine stahlblaue Eis-Hochzeit oder eine Hochzeit in frischem Waldgrün mit Tannen- und Fichtendeko. Aber auch kühle Metallic-Töne in Gold und Silber oder ein klares Schneeweiß, das Raum für einzelne, knallige Farbakzente lässt, passen konzeptionell hervorragend zu einer stimmungsvollen Winterhochzeit.

Außendekoration im Winter mit Christbaumkugel

Foto: Leonie Lorenz

2. Wärmendes Brautkleid-Styling

Auch im Winter im luftigen schulterfreien Kleid heiraten? Für viele Bräute ist das erstmal unvorstellbar. Doch auch wer sich in einer langärmeligen Robe nicht wohl fühlt, muss im Winter keine Kompromisse eingehen: Als perfekte Ergänzung zum sommerlichen Brautkleid eignet sich eine romantische (Fake Fur-)Stola ebenso gut wie ein kurzes Jäckchen aus hochwertigem Strick oder – für längere Momente im Freien – ein weißer Wollmantel, der Euer Brautkleid sanft umspielt. Oder wie wäre es ganz old school mit einem flauschigen Muff für wohlig warme Hände?

3. Augen auf bei der Location-Wahl

So schön eine verschneite Winterlandschaft auch aussehen mag: Sobald man für längere Zeit draußen in der Kälte sitzt oder steht, ist es mit der Freude meist schnell vorbei. Plant Eure Spiele, Aufführungen und Reden deshalb als Indoor-Aktivitäten und haltet Ausschau nach einer Location für eure Feier, in der Ihr genügend Platz für alle Eure Pläne habt – und die optisch so überzeugend ist, dass Ihr und Eure Gäste Euch die ganze Feier über pudelwohl fühlen! 

 

Euer Vorteil: Da die Winterzeit eher eine Hochzeits-Nebensaison ist, habt Ihr bei der Wahl Eurer Location wahrscheinlich freie Auswahl und müsst wenig Sorge vor ausgebuchten Locations haben.

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4. Winterblumen für Brautstrauß und Blumendeko

Klassische Blumen wie Pfingstrosen, Hortensien, Tulpen und Gerbera wirken bei einer Winterhochzeit eindeutig fehl am Platz und sind in der kalten Jahreszeit möglicherweise nicht leicht zu bekommen. Doch keine Panik: Mit saisonalen Blumen und Blüten wird Euer Strauß ganz einfach wintertauglich und kommt damit besonders extravagant daher. Zierapfel, Nelke oder Eukalyptus? Piniennadeln, Baumwolle (das perfekte Symbol für Schnee!) oder Granatapfel? Ihr habt die Wahl (und viel mehr Möglichkeiten, als Ihr denkt)!

Braut im Winter mit Jacken und Brautstrauss

Foto: Leonie Lorenz

5. Winterliche Dekoration

Für welches Farbkonzept Ihr Euch auch entscheidet: Der Winter bringt Euch zahlreiche Möglichkeiten für eine beeindruckende Dekoration Eurer Location. Mit viel Holz und dunklen Farbtönen für rustikalen Charme und ein warmes Ambiente, mit saisonalen Blumengestecken, Tannenzapfen oder Fichtenzweigen, mit Nüssen, Gewürzen oder Trockenfrüchten – bedient Euch an allem, was der Winter hergibt, und versetzt Eure Gäste in winterliche Wohlfühlstimmung!

Tischdekoration im Winter mit Christbaumkugeln

Foto: Leonie Lorenz

6. Heiße Getränke und Wärmequellen für Gäste und Brautpaar

Nach der Trauung erstmal vor der Kirche Glühwein, Punsch oder heiße Schokolade ausschenken? Gute Idee! Aber Vorsicht: Bei winterlichen Temperaturen hält die wärmende Wirkung des Glühweins nicht lange vor – und draußen auf der Stelle stehen wird schnell unangenehm. Haltet Euren Ausschank deshalb zeitlich in Grenzen und sorgt für genügend Wärmequellen wie Feuerschalen oder Schwedenfeuer. Wer seinen Gästen außerdem wärmende Decken für kältere Momente zur Verfügung stellt, bleibt ebenfalls dauerhaft als exzellenter Gastgeber in Erinnerung. 

7. Perfekte Beleuchtung zaubern

Klar: Die Wintermonate sind kalt und grau. Das bietet Euch als Brautpaar die perfekte Chance, die Augen Eurer Hochzeitsgäste mit geschickt eingesetztem Licht zum Strahlen zu bringen. Ob mit Leuchten, Kerzen, Teelichtern, Fackeln, Lichterketten… geizt nicht mit Euren Lichtquellen und zaubert Euch ein Lichtermeer in den dunklen Wintertag, um Euren Hochzeitstag erleuchten zu lassen! 

Fackeln im Schnee für die Dekoration der Winterhochzeit

Foto: Leonie Lorenz

8. Fahrt mit dem Pferdeschlitten

Versteht sich fast von selbst: Im tief verschneiten Winter werden die Pferde statt vor die Kutsche vor einen klassischen Schlitten geschnallt – unvergessliche Momente sind dabei garantiert! Damit Euch der eisige Fahrtwind nicht eiskalt erwischt und Euch die Freude an Eurer Schlittenfahrt verdirbt, versorgt Euch unbedingt mit genügend wärmenden Decken – und kuschelt Euch eng zusammen! 

9. Fotoshooting im Schnee

Augen zu und durch: Ein Hochzeitsshooting im dichten Schneetreiben bringt Euch wunderschöne Bilder in atemberaubender Kulisse. Zugegeben, sich für das Shooting der Kälte schutzlos auszuliefern und ohne wärmende Winterkleidung im eiskalten Schnee zu posieren, kann einiges an Überwindung kosten und klingt im ersten Moment nicht allzu verlockend. Hier hilft Großmutters alter Tipp: Macht Euch warme Gedanken – und denkt an die großartigen Bilder, an denen Ihr ewig Freude haben werdet! 

Extra-Tipp: Der Pferdeschlitten (siehe oben) eignet sich als hervorragend als Accessoire für Euer Shooting in winterlicher Kulisse.

Laterne für die Außendekoration der Winterhochzeit

Foto: Leonie Lorenz

10. Saisonales Menü

Gans und Blaukraut statt Blattsalat und leichter Küche: Im Winter darf’s kulinarisch gern etwas zünftiger zugehen. Schließlich sorgt ein gut gefüllter Magen für Wärme und Behaglichkeit! Wer noch nach Inspirationen für ein winterliches Menü sucht: Orientiert Euch am klassischen Weihnachtsessen mit Ente, Wild oder Kürbis. Eine Maronensuppe als Vorspeise, Bratapfel zum Dessert – erlaubt ist alles, was wärmt und nicht zu leicht ist.

11. Winterliche Gastgeschenke

Mit seinen eisigen Temperaturen bringt der Winter ganz eigene Inspirationen für besondere kleine Gastgeschenke: Kleine Handwärmer für die Jackentasche, dicke Socken, selbstgemachte heiße Schokolade… die Faustregel lautet: Alles, was wärmt, wird dankend entgegengenommen – und sorgt dafür, dass auch Eure Gäste euren großen Tag in bester Erinnerung behalten. 

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Ein Gedanke zu „Ein Wintermärchen: Hochzeit im Schnee“

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